Dekontamination

News, Aktuelles

27.05.2019

 

S3-Laborbereich wurde erfolgreich dekontaminiert.


Im Fall der Kontamination eines Laborbereiches mit biologischen Arbeitsstoffen, wie bei dem aktuellen Laborunfall, galt es zunächst die entstandene "Verunreinigung" auf ein unbedenkliches Maß zu reduzieren und nach Bestimmung der Kontamination eine vollständige Deaktivierung der festegestellten Keime, die u. a. eine Erkrankung hätten auslösen können, vorzubereiten und erfolgreich abzuschließen.

Diese Arbeiten waren notwendig geworden, um die kontaminierten Gegenstände und Bereiche für die Beschäftigten des betroffenen Institutes wieder nutzbar zu machen und mit der dort wichtigen Forschung fortzufahren. Der "Hilferuf" aus dem Institut erreichte uns über die von uns eingerichtete Notrufnummer. 

Um den Erfolg der beauftragten Leistung garantieren zu können, musste dieser gemäß TRGS 522 unter Anwendung von Formaldehyd durchgeführt werden. In jedem Fall war der Selbstschutz bei der Durchführung dieser Maßnahmen zu beachten und unser Team ausreichend zu schützen, damit eine weitere Verschleppung der Kontamination verhindert werden konnte.

Über einen Zeitraum von 9 Wochen wurden so ein gesamtes Forschungszentrum "Zug um Zug" dekontaminiert.